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Rotes Meer

Reisebericht Mangrove Bay 2010 PfeilPfeil

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Reisebericht Tauchsafari Rotes Meer 2009 PfeilPfeil

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Reisebericht Tauchsafari
Rotes Meer 2007 PfeilPfeil

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Tauchsafari Rotes Meer 2009

Eine Tauchsafari am Roten Meer ist schon lange nicht mehr abenteuerlich. In den 80er–90er-Jahren wurden die Tauchsafaris mit den vorhandenen Fischerbooten unternommen. Was dazu führte, dass die Durchführung oft sehr wetterabhängig war. Gerade an die exponierten Riffe wie Brother Island, Daedalus um nur einige zu nennen. Es vergeht kein Jahr, in dem nicht ein neueres komfortableres Liveaboard vom Stapel geht. Gerade die letzten Jahre bescherten die wohlklingenden Namen Seven Seas, Independence I und II die Tauchsafariszene am Roten Meer, ausgestattet mit jedem erdenklichen Komfort machten sich diese Schiffe zum Maß aller Tauchsafarischiffe. An dieser Stelle sollte die Frage erlaubt sein: ist dieser Luxus denn notwendig? Wo bleibt das Abendteuer-Feeling, das eine Tauchsafari doch ausmacht.
Wir waren mit der Quick Shadow 2009 unterwegs. Das Schiff mit seiner Länge von 32 Metern gehört zur oberen Mittelklasse.

Als zwei Tage vor Beginn unserer Reise mich ein Mail vom Reiseveranstalter erreichte, sah ich unsere Tauchsafari zu den Brothern und Daedalus  in den Strömungen des Roten Meeres zerfließen. Denn mir wurde mitgeteilt, dass eine der beiden Wellen gebrochen ist, die Quick Shadow nach Safaga ins Trockendock kommt, dort die Welle ausgebaut, die defekte Welle nach Hurgadah gebracht werden muss, wo aus Kairo eine Rohwelle mit der defekten angeglichen wird. Und das in zwei Tagen in einem Land wie Ägypten, wo Zeit einen anderen Stellenwert hat. Bis zu unserer Abreise aus Deutschland wurde ich laufend von Judith auf dem neuesten Stand gehalten. Und als wir dann am Flughafen München waren, wurde gerade die neue Welle eingebaut. Bis wir dann in Ägypten landeten, lag die Quick Shadow schon wieder im Wasser. Leider mussten wir dann vom Flughafen Marsa Alam nach Safaga zurück. Auf dem Weg hatten wir dann auch noch eine Reifenpanne. Also irgendwie stand zu Beginn die Reise nicht gerade unter einem guten Stern. Doch wir sind dann noch rechtzeitig an Board gegangen, dort trafen wir die anderen Safariteilnehmer.

Leider konnten wir dann nicht sofort zu den Brother Islands aufbrechen, weil über Nacht der Wind zur Sturmsrärke 7 bis 8 „auffrischte“.
Die ersten beiden Tage sind wir vor Safaga an den Riffen Shaab Shear, Middle Riff und Abu Kafan getaucht. Erst am dritten Tag ging es bei Windgeschwindigkeit von 60 km/h zu den Brothers. Bei bis zu fünf Meter hohen Wellen, war`s eine nicht gerade ruhige Überfahrt. Die ersten Tauchgänge am Big Brothers bei hohen Wellen und starker Strömung waren große Herausforderungen. Am Abend setzten wir dann zum kleinen Bruder über, auch hier die gleichen Bedingungen. Am Südplateau hatten wir bei jedem Tauchgang neugierige Seidenhaie. Am Daedalus sind wir ins Blaue raus in der Hoffnung auf Hammerhaie, die sich nicht blicken ließen.

Trotz schlechter Vorzeichen hatten wir wieder eine super Woche. Was auch ein Verdienst der rührigen und freundlichen Crew war. Das Essen war sehr, sehr gut und jedesmal mehr als reichlich. Nicht zu vergessen möchte ich Bernard mit seinen erstklassigen Briefings, seiner ruhigen Art, fantastischen Taucherfahrung ließ er uns selbstverantwortlich tauchen. Ein Dank auch an Judith, die mich immer auf dem Laufenden zu den Reparaturen an der Quick Shadow hielt. Wir kommen sicher wieder!!!!

Infos zur Quick Shadow:

Länge, Breite:  32m, 7,5m
Bettenzahl:  22 Betten
Motoren:  2*550 Deahoo Turbodiesel
Meeresentsalzungsanlage
12 Liter und 15 Liter Tanks Nitrox mit Aufpreis
Exklusiv buchbar im Jahr 2009 bei Bluewatersafaris