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Triton

Malediven 2013

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Malediven 2008

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Malediven 2013:
Unvergessliche Tage, Erlebnisse, Begegnungen und Tauchgänge

Als Wiederholungstäter in den Urlaub zu fahren ist ein zweischneidiges Messer. Zum einen fährt man hin, weil es einem gefallen hat, zum anderen werden die Erwartungen auch immer größer. So war es für uns spannend, was uns als Wiederholungstäter auf der Triton, dem familiären Tauchsafarischiff, diesmal erwarten wird.

Im November 2013 fliegen neun Tauchbegeisterte mit Oman Air auf die kleinste Staatenhauptstadt der Welt, nach Male im Reiche der Inselwelt der Malediven. Schon alleine der Name Malediven erzeugt bei jedem Bilder im Kopf von weißen Stränden. Palmen wachsen ins türkisblaue Wasser, Hängematten Feeling.

Die Erwartungen der Teilnehmer waren hoch, vorweggenommen wurden sie um vieles übertroffen - was wir in den Tagen erleben durften, war schon der Hammer.

Die Entscheidung war ein Leichtes - wir checken wie schon die Jahre vorher wieder auf dem Tauchschiff Triton ein. Am Flughafen werden wir vom hinkenden Ahmend abgeholt, und da er einen Motorradunfall hatte, wird er uns dieses Jahr nicht begleiten. Er stellt uns dafür Sato vor, der uns die Tauchplätze zeigen wird. Anfangs etwas skeptisch muss ich sagen, Sato ist ein super Tauchguide. Er hatte selbst ein Tauchschiff geführt und baut sich zurzeit ein größeres zusammen, deshalb kam ihm der Job sehr gelegen, weil solch ein Schiffsbau einige Dollars kostet. Sehr viel Erfahrung hat der sympathische Kerl.

Nachdem wir die Kojen zugewiesen bekommen und ausgepackt haben, besprechen wir die Route der nächste vierzehn Tage.

Die Planung wollte es, dass wir genau zu der Zeit unterwegs sein werden, in der die Wahlen bevorstehen. Eine heikle Situation. Drängt doch ein junger Oppositionspolitiker an die Macht, der vor kurzem von der jetzigen Regierung gestürzt wurde. An manchen Abend wurden wir akustische Zeugen von Wahlveranstaltungen. Die Inseln waren dann mit den entsprechenden Fahnen der Parteien geschmückt.

Aber wir sind zum Tauchen hier. Der Vorteil einer Tauchsafari ist und bleibt die beste Möglichkeit, die Tauchplätze der entsprechenden Tauchgebiete zu bereisen. Man fährt einfach nur die Highlights der Gegend an, pickt sich nur die Rosinen heraus. Und man hat auch noch mehr das Ursprüngliche, denn die einfachen Inseln, auf denen es nur um Tauchen geht, werden weniger auf den Malediven. Das Konzept sieht es vor, nur noch hochpreisige Resorts anzubieten. Und das mit allem Schnick-Schnack von Tennisplätzen, Golfplätzen, Honeymoonsuiten, Wirl- und Swimmingpools. Wer braucht in diesem Teil der Erde eine Sauna?

Taucherherz was willst du mehr? Wir trafen unter anderem folgende Unterwasserfreunde: Anglerfische, Mantas, Drachenkopf, Barakudas, Weißspitzenhaie, Graue Riffhaie, Walhaie, Schwarzspitzen-Haie, Ammenhaie - die Liste könnte ich Seiten füllend weiter führen - ich möchte nur drei Highlight-Tauchgänge hervorheben.

Nachttauchgang am Hausriff Alimatha. Das Briefing hat einige erst einmal dazu veranlasst zu überlegen, nicht mit ins Wasser zu gehen. Nur auf Drängen von Sato haben sich dann doch ein paar Zweifler umstimmen lassen – bereut haben sie es nicht. Das Briefing war kurz und unspektakulär. Wir ankern etwa fünfzig Meter vom Hausriff, unser Ziel ist der Anlegejetty der Insel Alimatha. Dort ist die Wassertiefe etwa fünf Meter, am Sandboden sollen wir uns im Halbkreis knien und dann abwarten was passiert. Vielleicht haben wir etwas Glück. Diese Worte habe ich im Kopf, als ich zu dem Lichtschein, der uns den Weg zeigte, hin tauche. Dort sind schon paar Taucher, scheinbar ein paar Nachttaucher von der Insel. Die Insel wird hauptsächlich von italienischen Reiseveranstaltern angeboten. Begrüßt von sehr großen - und ich meine wirklich große - Makrelen lässt die Anspannung steigen. Und wir haben gerade unseren Platz eingenommen, als das Schauspiel beginnt. Vor uns schwimmen Ammenhaie von kleinen, halbwüchsigen und den Erwachsenen von 3 – 4 Meter. Dazwischen tummeln sich Rochen und die schon angesprochenen Makrelen. Eine ganze Stunde lassen wir die Szenerie auf uns wirken. Beim Wegtauchen schwimmen wir im Rudel der Ammenhaie zur Triton. Noch lange ist dieser Tauchgang Gesprächsthema. Mein Logbucheintrag dazu – Top zehn Tauchgang meiner bisher erlebten Tauchgänge.

Tauchen und Schnorcheln mit einer Schule von Mantas - so etwas zu erleben ist nicht vielen gegönnt. Wir konnten die Anzahl der Mantas nicht zählen, aber eine Ü50-Party war es sicher.

Walhai Backbord schon mehr als eine dreiviertel Stunde kreuzen wir nun im Süden des Ari Atolls. Alle anderen Boote haben schon längst aufgegeben und sind weiter gezogen. Sato und Kapitain Niyaz hatten den Ehrgeiz, uns unsere Walhaie zu geben. Nur sehr kurz war die erste Begegnung, denn nach wenigen Minuten ist die erste Sichtung ins tiefe Meer verschwunden. Wir wussten aber, er holt Verstärkung: seinen größeren Bruder, mit dem er uns dann eine Stunde erfreute, eine unvergessene Begegnung.

Unser Dank gilt der Crew von der Triton! Sehr fleißig, nie aufdringlich wirkend, ja fast noch kindlich sympathisch waren sie alle. Ihr habt wieder einen super Job gemacht, was diese vierzehn Tage für uns einmalig machten! Das Essen war wieder Spitze und mehr als ausreichend. Ab und zu schön angenehm scharfe Soßen dabei. Geschmacklich vom Feinsten und oft frisch aus dem Meer gefischter Fisch. Einfach genial!


Kapitän   
Niyaz
Waiter   
Nisham
Roomboy   
Ristan
Tauchguides
Sato
Dhoni Kapitain
Bahcho
Dhoni Begleiter

Mahumud